Karies

Die Zahnkaries (Zahnfäulnis) ist eine kohlenhydratinjizierte Infektionskrankheit der Zahnhartgewebe (Zahnschmelz und Dentin), die durch Bakterien verursacht wird. In Deutschland sind nur ca. 1 Prozent der Erwachsenen frei von Karies!

Die beste Möglichkeit, Karies vorzubeugen ist eine Beschränkung der Zuckeraufnahme, dadurch wird den Bakterien die Hauptnahrung entzogen. Der professionellen Zahnreinigung kommt eine große prophylaktische Beachtung zu. Außerdem ist ein ausreichender Speichelfluss für die Gesunderhaltung von Zähnen und Mundschleimhaut sehr wichtig. Ein gänzliches Versiegen des Speichelflusses würde innerhalb kürzester Zeit zu Karies führen.

Als Kariesvorstufe bilden sich zuerst Entkalkungen, die als weiße Flecken erkennbar sind. Karies, die sich nur auf den Zahnschmelz begrenzt, muss nicht immer behandelt werden. Durch geeignete Fluoridierung und richtige Ernährung kann der Zahn remineralisiert werden. Wird aber der Zahn jetzt nicht remineralisiert, solange nur der Zahnschmelz befallen ist, dann dringt die Karies in das Dentin (Zahnbein) vor.
Da Dentin wesentlich weicher als Zahnschmelz ist, breitet sich die Karies dann schnell aus. Der angegriffene Zahnschmelz bricht nach einigen Wochen beim Kauen plötzlich weg. Wenn in diesem Moment die Karies erst bemerkt wird, sind die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen meist ausgeblieben. Der Zahnschmerz kommt dabei als Warnsignal zu spät!

Das „Loch“, das die Karies in den Zahn gefressen hat, muss jetzt dringend versorgt werden. Die kariöse Zahnhartsubstanz muss ausgebohrt und der Zahn mit einer Füllung versorgt werden. Bei stärkerer Zerstörung ist ein Inlay, Teilkrone, Krone oder ein vollständiges Entfernen erforderlich.

Darum sollten Sie uns zweimal pro Jahr besuchen, damit wir den Zustand Ihrer Zähne kontrollieren können. Gegebenenfalls kann mit einer professionellen Zahnreinigung Plaque und Zahnstein entfernt oder die Fluoridierung der Zahnoberfläche vorgenommen werden.